- Im A-Book wird das Kundenrisiko an Liquiditätsanbieter weitergegeben; im B-Book bleibt es im Haus.
- Die meisten Broker arbeiten mit einem Hybridmodell und routen nach Gruppe oder Kundenprofil.
- Unabhängig vom Modell sind Exposure-Überwachung und klare Regeln unverzichtbar.
A-Book
Kundenorders werden an Liquiditätsanbieter weitergeleitet. Der Broker verdient an Spreads, Aufschlägen und Kommissionen; das Marktrisiko liegt beim LP.
B-Book
Der Broker übernimmt die Gegenseite der Kundentrades. Das kann profitabel sein, konzentriert das Risiko jedoch beim Broker und erfordert eine konsequente Überwachung sowie ausreichendes Kapital.
Hybrid
Der Orderfluss wird nach Gruppe, Symbol, Volumen oder Kundenverhalten geroutet. So können etwa erfahrene Kunden oder Kunden mit hohem Volumen im A-Book geführt werden, während kleiner Retail-Flow internalisiert wird.
Konfiguration in MetaTrader
- Routing-Regeln auf Gruppenebene, häufig über die Bridge.
- Exposure-Limits je Symbol.
- Alarme bei großen Positionen und ungewöhnlichem Verhalten.
- Tägliche Reports zu Risiko und toxischem Orderfluss.
Die Risikopolitik ist eine Managemententscheidung; Konfiguration und Überwachung sind technische Arbeit. Siehe Risikomanagement.